Autumn excursion of the Swiss Ethnobiology Network 2025 | Herbstexkursion des Ethnobiologie Netzwerks Schweiz 2025
On 5 October 2025, the Swiss Ethnobiology Network met in Basel for its autumn excursion – a day that focused not only on knowledge, but also on encounters and new perspectives. The programme was as diverse as the discipline itself: from cultural treasures to culinary discussions to botanical discoveries.
Am 5. Oktober 2025 traf sich das Ethnobiologie Netzwerk Schweiz zu seiner diesjährigen Herbstexkursion in Basel – ein Tag, der nicht nur Wissen, sondern auch Begegnungen und neue Perspektiven in den Mittelpunkt stellte. Das Programm war so vielfältig wie die Disziplin selbst: von kulturellen Schätzen über kulinarische Gespräche bis hin zu botanischen Entdeckungen.
A start at the Museum of Cultures: ‘Everything Lives’
The day began at 11 a.m. at the Museum of Cultures in Basel, where we were given an expert guided tour of the exhibition ‘Alive – more than human worlds’. The exhibition invited us to question our usual view of the world and impressively showed how closely human life is intertwined with the ‘co-world’. ‘What happens when mountains, rivers, trees, animals, mushrooms, things, spirits, ancestors and humans meet? The exhibition focuses on the question of how humans can rethink and change their relationships with other beings in order to find ways out of the planetary crisis.’
Ein Auftakt im Museum der Kulturen: "Alles lebt"
Der Tag begann um 11 Uhr im Museum der Kulturen Basel wo uns eine fachkundige Führung durch die Ausstellung „Alles lebt – Mehr als menschliche Welten“ erwartete. Die Ausstellung lud dazu ein, unsere gewohnte Sicht auf die Welt zu hinterfragen und zeigte eindrücklich, wie eng menschliches Leben mit der "Mitwelt" verflochten ist. "Was passiert, wenn Berge, Flüsse, Bäume, Tiere, Pilze, Dinge, Geistwesen, Ahnen und Menschen sich begegnen? Im Fokus der Ausstellung steht die Frage, wie Menschen ihre Beziehungen zu anderen Wesen neu denken und verändern können, um Wege aus der planetaren Krise zu finden."
The joint lunch provided an opportunity for lively discussions. The personal exchanges once again strengthened the network and demonstrated the diversity of the participants' perspectives and research interests.
Das gemeinsame Mittagessen bot Gelegenheit für lebhafte Diskussionen. Der persönliche Austausch stärkte einmal mehr das Netzwerk und zeigte, wie vielfältig die Perspektiven und Forschungsinteressen der Teilnehmenden sind.
Under trees – in the Botanical Garden of the University of Basel
In the afternoon, we made our way to the Botanical Garden of the University of Basel, where we took part in a themed tour on the subject of trees. The botanical diversity ranged from native species to exotic plants, accompanied by fascinating explanations of their ecological and historical significance.
Unter Bäumen – im Botanischen Garten der Universität Basel
Am Nachmittag führte uns der Weg in den Botanischen Garten der Universität Basel, wo eine thematische Führung zu „Bäumen“ stattfand. Von einheimischen Arten bis zu exotischen Gewächsen reichte die botanische Vielfalt, begleitet von spannenden Erläuterungen zu ökologischen und historischen Bedeutungen.
Conclusion: A lively exchange
The excursion ended at around 4 p.m. – rich in impressions, discussions and new ideas. The combination of museum, garden and community made this autumn day a wonderful example of what the Ethnobiology Network is all about: reflecting on life in all its interconnectedness and from different perspectives.
A big thank you goes to everyone involved in making this day possible – and to all the participants whose curiosity and commitment keep the network and ethnobiology alive in Switzerland.
Fazit: Ein lebendiger Austausch
Gegen 16 Uhr endete die Exkursion – reich an Eindrücken, Gesprächen und neuen Ideen. Die Verbindung von Museum, Garten und Gemeinschaft machte diesen Herbsttag zu einem schönen Beispiel dafür, was das Ethnobiologie Netzwerk im Kern ausmacht: das Nachdenken über das Leben in seiner ganzen Verbundenheit und aus verschiedenen Perspektiven.
Ein herzlicher Dank geht an alle Beteiligten, die diesen Tag möglich gemacht haben – und an alle Teilnehmer:innen, die mit ihrer Neugier und ihrem Engagement das Netzwerk und die Ethnobiologie in der Schweiz lebendig halten.